Montag, 26. Juli 2010

Es ist wie High School Musical. Nur rockiger.

Rückblende Teil 2:
In dem Park fand sie einen kleinen See mit Enten, die darin schwimmten. Sie setzte sich auf eine Bank und beobachtete die Enten. Wie einfach sie es doch hatten. Keine Sorgen, kein Ärger. Sie schwammen einfach den ganzen Tag.
Sophie wünschte sich eine Ente zu sein. Oder ein Vogel und dann einfach wegfliegen.
Sie säufzte tief und machte sich nach 1 Stunde wieder auf den Rückweg nach Hause.
Es war der Abend bevor die Schule anfing. Sie wollte nicht hingehn.
Ihre Mutter kam herein und versuchte Sophie aufzumuntern. Es klappte nur leicht.
"Du wirst dort sicher neue Freunde kennenlernen. Mach dir da nur keine Gedanken." Ihre mUtter versuchte aufmuntert zu klingen.
"Ich glaube das eher weniger.... ." Sophie kamen die Tränen in die Augen und sie fing hemmungslos an zu weinen. Sie wollte nicht weinen, aber sie konnte es auch nicht verhindern.
Nachdem sie sich irgendwann wieder beruhigt hatte (ihre Mutter hatte sie in der ganzen Zeit fest im Arm gehalten), gingen sie und ihre Mutter zum Abendessen.
Am späteren Abend chattete sie noch mit ihrer besten Freundin und sehnte sich nach ZUHAUSE.
Irgendwann gegen 23 Uhr fiel sie total müde ins Bett und konnte relativ gut einschlafen.
Am Morgen konnte sie nichts essen. SIe war total nervös und fragte sich die ganze Zeit, wie es in der neuen Schule werden würde. Ihre Mutter fuhr sie zur Schule. Nachdem sie im Sekretariat ihren Stundenplan abgeholt hatte und man ihr gezeigt hatte, wo ihr Klassenzimmer war, stand sie mit pochendem Herzen davor und traute sich fast nicht anzuklopfen. Nach 5 Minuten traute sie sich.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Es ist wie High School Musical. Nur rockiger.

Rückblende:
Sophie saß bei sich im Zimmer und packte ihre Sachen. Es war ein übliches Jugendzimmer; mit vielen Postern und Fotos. Es war in ihrer Lieblingsfarbe Orange gestrichen. Passend dazu die Vorhänge und die Bettwäsche. Als sie aus dem Fenster sah, wurde sie sentimental. Sie wollte hier nicht weg. Hier hatte sie ihre Freunde, ihre Verwandten lebten hier.
Nur weil ihr Vater versetzt worden war, mussten sie umziehen. Und das fast 500km von ihrem eigentlichen Zuhause entfernt.
Nur widerwillig packte sie ihre Sachen und ihre Mutter kam in das Zimmer und ermahnte sie, dass sie doch gefälligst sich etwas beeilen solle.
Am Abend schmissen ihre Freunde eine Party für sie. Sophie musste weinen. An diesem Abend konnte sie auch schlecht einschlafen. Sie dachte darüber nach, wie is in der neuen Stadt werden würde, vorallem an der neuen Schule. Sind die Leute dort nett? Würde sie Anschluss finden?
Während der endlosen Fahrt dachte sie kaum nach. Sie hörte beiläufig dem Radio zu. Sie befand sich eher in so einer Art Trance.
Irgendwann kamen sie an. Ihr gefiel die neue Stadt nicht. Viel zu wenig grün, total viel Industrie. Auch die Menschen kamen ihr unsympathisch vor. Sie hoffte, dass ihr Vater bald wieder in ihre Heimatstadt versetzt werden würde. Aber das war eher unrealistisch.
Sie hatte keine Lust, bei dem Ausladen der Möbel mitzuhelfen. Sie wollte sich am liebsten verziehn, mit ihrem iPod und einfach nichts wissen.
In den zwei Wochen bis die Schule anfangen sollte, saß Sophie nur in ihrem Zimmer und laß, hörte Musik und telefonierte mit ihren Freunden. Ihre Eltern sagten ihr zwar ständig, sie sollte mal rausgehn und die Gegend erkunden, aber dazu hatte sie keine Lust.
Irgendwann ging sie ihrer Mutter zuliebe, die Straße mal runter und entdeckte einen kleinen Park.

Fortsetzung folgt....

Dienstag, 6. Juli 2010

Ich schreibe jetzt auch. Bin gespannt, wie ihr's findet^^

Es ist wie High School Musical. Nur rockiger.

Tag 1
Als sie in die neue Klasse kam, starrte sie jeder an. Sie war anders. Allein schon ihr Aussehen und der offensichtliche Musikgeschmack, der damit verbunden war, unterschieden sich von den anderen. Sie sahen alle gleich aus. Sie merkte schnell, dass sich alle nach einem richteten: Nick. Ein gutaussehender Typ, auf den alle Mädchen zu stehen schienen und den alle Jungs als „cool“ ansahen. Wenn er etwas sagte, taten es alle, wenn er etwas gut fand, mochte es jeder. Gerade war irgend so ein Rapper „in“. Irgendwas mit E oder so…. .
Sie dagegen mochte Typen mit Musikinstrumenten in der Hand. Rockmusiker. Sie trug ein T-Shirt ihrer Lieblingsband, damit fühlte sie sich sicherer.
„Das ist Sophie. Sie ist neu hier. Nehmt sie bitte nett auf“. In der Stimme der Lehrerin lag etwas Unsicheres. Als ob sie Angst vor ihrer Klasse Angst hätte.
„Nett zu der?!“ Nick setzte sich sehr gemächlich auf seinen Stuhl und als er Sophie richtig sah, sah er etwas geschockt aus. Aber er blieb perfekt in seiner „Rolle“. „Wie können wir nett zu einer sein, die auf Opas steht und wer sind die überhaupt??“ Er erntete Applaus. „Vor allem der eine is doch schwul gewesen oder? Schwuchtel. Echt eklig.“. Die Klasse jubelte und die Lehrerin versuchte sie zu beruhigen, was erst nach einer sehr langen Zeit passierte. „Erstens“, sagte Sophie sachlich und ruhig, aber es fiel ihr schwer, „steht der Name der Band obendrüber du Schwachmat, zweitens, es ist doch scheißegal, wie alt die Band is oder? Und drittens. Bezeichne ihn nie wieder, aber absolut nie wieder, aber absolut nie wieder als Schwuchtel! Sonst …“. „Sonst was?“, sagte Nick höhnisch. „Sonst, breche ich dir dein Herz.“ Sophie schaute Nick direkt in die Augen.
Die ganze Klasse lachte. Nick kapierte es endlich, woher er Sophie kannte und war geschockt, was er da gesagt hatte.
Als es zur Pause läutete, verschwand Sophie so schnell sie konnte. Nick konnte sie nicht mehr finden. Sein bester Kumpel hielt ihn zurück und fragte nach, wieso er plötzlich so geschockt dagesessen hatte. „Ich kenn sie irgendwoher. Wahrscheinlich irgendsone Bitch, die sich rächen will“. Er versuchte zu lachen. Sein Kumpel ging weg und Nick sah gedankenverloren auf den vollen Gang hinaus.

In der Zwischenzeit hatte sich Sophie auf ein Mädchenklo verzogen. Sie weinte. Er hatte sie nicht einmal erkannt! Oder doch? Das eine Mal sah er schon irgendwie so aus, als ob er sich erinnern könnte. Sie wischte sich die Tränen von der Wange. Sie musste ihren Plan durchziehen. Sie durfte nicht nachgeben. Sie wollte ihm das Herz brechen, so, wie er einst ihr Herz gebrochen hatte. Brutal. Ohne jeder Reue. So, dass es mega wehtut. So, wie er‘s verdient hatte. Sie beruhigte sich und ging aus dem Klo hinaus. Mit ihrem Plan fest vor den Augen.